Gemüseanbau

Spinat ‚Butterflay‘

Spinat der Sorte ‚Butterflay‘ eignet sich sowohl für den Anbau im Frühjahr wie im Herbst, darüber hinaus ist das robuste Blattgemüse auch als Überwinterungskultur geeignet.

Bei den oben beschriebenen Eigenschaften fiel mir die Kaufentscheidung nicht schwer und ein Tütchen des Saatguts landete im Einkaufswagen meines Lieblings-Onlineshops für Bio-Saatgut. Mitte August erfolgte die Aussaat der Samen in einer QuickPot-Anzuchtplatte. Nach den Frühkartoffeln und Kohlpflanzen eignete sich der Blattspinat als perfekter Nachfolger in unserem Hochbeet.

Jungpflanzen des Spinats in der Anzuchtplatte

Vor der Pflanzung der Setzlinge wurde die Erde im Hochbeet mit Kuhdung-Pellets, Hornspäne und Urgesteinsmehl aufgewertet und Mitte Oktober konnten die vorgezogenen Spinatpflanzen gesetzt werden. Als Reihenabstand wählte ich ca. 20 cm, der Abstand zwischen den Pflanzen betrug die empfohlenen 5 cm.

Setzlinge im Hochbeet

Der Pflegebedarf hielt sich in Grenzen, gelegentlich wurde das Unkraut zwischen den Reihen entfernt und der Boden dadurch gelockert. Aufgrund des niederschlagreichen Wetters musste der Spinat wenig gegossen werden. Für die kalten Wintermonate hatte ich mir ein Flies zurecht geschnitten, um dieses ggf. als Schutz über die Spinatpflanzen legen zu können.

Spinat ‘Butterflay’ im Hochbeet

Bereits im November konnten die ersten äußeren Blätter geerntet und verzehrt werden. Lässt man das Herz der Spinatpflanze stehen, bildet es immer wieder neue Blätter aus.

Neben dem klassischen Spinatgericht mit Kartoffeln und Spiegelei, essen wir das Blattgemüse auch gerne in Kombination mit Pasta. Hierzu wird der Spinat zunächst gewaschen und trocken geschleudert, danach kleingeschnitten, mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in Olivenöl in der Pfanne gedünstet.

Der servierfertige Spinat auf Pasta wird noch mit Parmesankäse bestreut.  buon appetito

Als uns Ende Februar, Anfang März die Kältewelle aus Sibirien traf und die Temperaturen nachts bis -10°C heruntergingen, zeigten lediglich die äußeren Spinatblätter Frostschäden.

Spinatpflanzen im Winter

Auch ohne das bereitgelegte Schutzflies blieb das Herz der Pflanze vom Frost verschont und bildete bis zum Abernten weiter schöne Spinatblätter aus.

Der Spinat nach der Frostperiode (Ende März)

Da längst nicht alle Samen aus dem Tütchen verbraucht sind, wächst Spinat ‚Butterflay‘ auch diesen Herbst wieder in unserem Hochbeet.

 

 

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